Von Yoga, dem Nachhaltigkeitswahn und…- Juni Life-Update

Im Juni war die Prüfungszeit endlich vorbei und so ist sehr viel Stress von mir abgefallen, zwar standen trotzdem einige Dinge an, doch es waren in den meisten Fällen schöne Dinge, Dinge auf die ich Lust hatte, auf die ich mich gefreut habe.

Das war im Juni kurzgefasst so los:

Ich habe im Juni versucht etwas besser zu mir selbst zu sein, habe mit Yoga angefangen, habe mich viel mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, war bei der Planung und Durchführung einer Kleidertauschparty dabei… Im Großen und Ganzen war der Juni wirklich bereichernd und ich habe viel gelernt.

 

Anfang Juni habe ich mit Yoga begonnen, gar nicht unbedingt aus einem speziellem Grund, einfach weil ich Lust dazu hatte und Yoga etwas ist, was ich schon lange bewundere und ausprobieren wollte. Ich habe begonnen ohne irgendwelche Erwartungen an mich bzw. an Yoga generell, ich wollte es einfach ausprobieren. Dass Yoga für mich im Laufe eines Monates so wichtig wird, hätte ich nicht gedacht. Mit Yoga in den Tag zu starten oder ihn so zu beenden tut mir unglaublich gut und ich merke schon jetzt Veränderungen, ich sitze und gehe aufrechter, bin beweglicher/dehnbarer geworden und fühle mich oft ausgeglichen. Ich habe Yoga im Juni fest in meinem Morgen integriert und habe so auch irgendwie eine für mich gute Morgenroutine gefunden. Darüber, dass ich meinen Morgen anders, achtsamer gestalten will, hatte ich schon vor einigen Monaten geschrieben, aber irgendwie ist es mir einfach nicht gelungen(, was auch an den Prüfungen lag.)… bis ich dann wirklich mit Yoga angefangen habe. Vielleicht klingt das jetzt alles so perfekt und so als würde ich das ganze noch schöner reden als es ist, aber es ist für mich tatsächlich so, dass es mir unglaublich gut tut!

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt für mich gerade immer mehr an Wichtigkeit, ich beschäftige mich viel damit und überlege immer weiter, wie ich versuchen kann noch Nachhaltiger zu leben. Viele von euch werden es wahrscheinlich auch schon auf Instagram mitbekommen haben, dass ich auch dort viel über das Thema schreibe, über die kleinen Erfolge und Fortschritte.

Ich habe letzten Monat zum Beispiel, dass erste Mal selbst Deo hergestellt und bin wirklich begeistert, es tut, was es soll und ist aus nur drei Zutaten schnell gemacht, ich verlinke euch hier Mal die Anleitung/das Rezept. Dass herstellen des Deos war für mich zum Beispiel ein guter/großer Schritt, der gar nicht schwer war.

Allerdings musste ich mir jetzt auch eingestehen, dass ich gerade zu viel auf einmal will, ich möchte zu viel auf einmal verändern und sofort riesige Fortschritte sehen im Bereich Nachhaltigkeit, aber es ist nun mal nicht leicht sein Müll von heut auf morgen um die Hälfte zu reduzieren. Aber ich denke es ist gut, dass ich dass erkannt habe und einfach stolz auf die vielen kleinen Schritte bin, welche ich diesen Monat schon gemacht habe! Und ich kann den Tipp euch auch wirklich nur ans Herz legen … Wollt am Anfang nicht zu viel, ein Ziel ist gut, aber ihr müsst es nicht von heut auf morgen erreichen. Hauptsache ihr fangt an!

Johanna und ich waren im Juni bei der Organisation und Durchführung einer Kleidertauschparty dabei.

Vielleicht noch eine kurze Erklärung, was eine Kleidertauschparty ist: Bei einer Kleidertauschparty geht es darum Kleidung zu tauschen, dass sagt ja auch schon der Name, jeder kann beliebig viele, noch gut aussehende Kleidungstücke abgeben und kann sich im Gegenzug dazu, auch Kleidungsstücke wieder mitnehmen. Das Gute an diesem Konzept ist natürlich, dass es komplett kostenlos ist und man auch dazu angeregt wird, seinen Kleiderschrank auszumisten. Außerdem soll das Konzept vermeiden, dass neue Kleidung gekauft wird. Wir wissen alle (hoffe ich) wie die Kleidungsindustrie ungefähr aussieht und welchen Einfluss sie auf unsere Umwelt hat.

Die Organisation des Kleidertausches im Voraus hat schon total viel Spaß gemacht und die Durchführung war der absolute Hammer, es kamen mehr Menschen als gedacht, die Atmosphäre war toll und wir haben so liebes  Feedback bekommen! Was aber für mich eigentlich das Schönste war, waren die Momente, wo sich Leute so unglaublich über ein neues(-altes) Kleidungsstück,  gefreut haben.

Bei diesem Punkt hatte ich überlegt einfach ein paar Instagramaccounts oder YouTube Kanäle zu teilen, die mich im letzten Monat inspiriert haben. Ob im Bereich Nachhaltigkeit oder Yoga, ich finde hier hilft es total Leuten zu folgen, welche viel mit dem Thema zu tun haben und da auch weiter sind… Und das auch nicht nur als Inspiration, sondern vor allem auch für Motivation.

Mady Morrison

Mady macht tolle Yogavideos, mit welchen ich selbst auch wirklich jeden Tag Yoga mache (und ich bin totaler Anfänger). Dass tolle bei ihr ist, dass es auch Yogaeinheiten gibt, die nur 10 Minuten gehen, aber auch welche die 40 Minuten dauern.

Laura Mitulla

Laura hat einen instagramaccount und Blog rund um die Themen Minimalismus, Fair Fashion und Nachhaltigkeit im Generellen. Auf Instagram zeigt sie immer wieder Ideen und einfache Wege, um Nachhaltiger zu leben.

 

Das wars für diesen Blogpost auch schon, das Format ist neu gewesen und deshalb  könnt ihr mich gerne wissen lassen, ob ihr das Format gut findet, ihr euch noch andere Punkte wünscht… oder ob es einfach unnötig ist. Was habt ihr im Juni neu für euch entdeckt/was habt ihr gelernt oder wer hat euch inspiriert?

 

 

 

 

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